„Filmische Fremdgänge“ // Text zu „Home is Where the Heart is“

Ein interessantes Résumé über unseren Filmspaziergang im August „Home is Where the Heart is“, das auch einen weiteren gesellschaftspolitischen Kontext öffnet. Sehr lesenswert!

Hier der Link: http://www.leipzig-almanach.de/film_friedrich-rochlitz-preis_fuer_kunstkritik_2011_filmspaziergang_von_film_plus_marie-louise_monrad_moller.html

Und der Text:

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Programm „Home is Where the Heart is“

Seit der Ankündigung haben wir viele Fragen bezüglich des konkreten Programms von „Home is Where the Heart is“ am Mittwoch, den 3. August 2011, in Leipzig erhalten. Um nicht zu viel zu verraten, sind im Folgenden kurze Beschreibungen und Stills von fünf der insgesamt neun Kurzfilme des Programms zu finden.

Die weiteren vier werden erst zum Filmspaziergang am 3. August, Startpunkt 21.00 Uhr ab der Galerie für Zeitgenössische Kunst veröffentlicht. Bis dahin heißt es: Geduld!

 „Herr Karpf – Der Besuch“ von Lola Randl, Deutschland, 9 min.

Herr Karpf erwartet Damenbesuch, aber er ist nicht vorbereitet und beginnt hektisch zu überlegen, was seine Wohnung eigentlich über ihn aussagt…

Aus dem Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

 

 

 

„City Paradise“ von Gaëlle Denis, Frankreich 2004, 6 min.

Eine junge Japanerin kommt neu in die Stadt und fühlt sich fremd. Dieser Animationsfilm kreiert einen dichten Eindruck von dem, was es heißen kann, fremd zu sein.

Aus dem Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

 

 

 

„Schönen, guten Tag“ von Corinna Schnitt, Deutschland 1995, 5 min.

Eine junge Frau betritt ein Wohnhaus und beginnt, die Wohnung und das Treppenhaus im ersten Stock gründlich zu putzen. Die Tonspur des Films gibt Nachrichten des Vermieter-Ehepaars auf dem Anrufbeantworter wieder: „…wenn Sie da bitte unbedingt drauf achten wollten und wenn Sie sonst Rückfragen haben, rufen Sie ruhig an.“

 

 

 

 

„Kein Platz für Gerold“ von Daniel Nocke, Deutschland 2006, 5 min.

Liebevoll-satirisches Porträt der Lebensform WG. Nach zehn Jahren soll das Krokodil Gerold aus seiner Wohngemeinschaft geworfen werden. Hat die neue Mitbewohnerin, das Gnu Ellen, ihre Finger im Spiel? Ob Intrige oder nicht – die wilde Zeit von früher ist nur noch Erinnerung.

Trailer: http://www.myvideo.de/watch/7830660/Kein_Platz_fuer_Gerold

Aus dem Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen


„Die gute Lage“ von Nancy Brandt, Deutschland 2006, 14 min.

Der Film der Leipziger Filmemacherin besteht aus einem einzigen Schwenk, der durch die Wohnungen von mehreren Münchner Familien unterschiedlicher Herkunft führt, die nur eines gemeinsam haben…

Pressematerial Home is Where the Heart is

Leipzig, 03-AUG-11, verschiedene Stationen
Treffpunkt Café KAFIČ, 21.00 Uhr, Eintritt frei
Karl-Tauchnitz-Straße 9-11, D-04107 Leipzig
Kuratiert von Luc-Carolin Ziemann
Pressekontakt: filmplusleipzig@googlemail.com
Download Pressemitteilung: PM_filmplus_hwh_07072011

Pressefoto:

Bilder und Text können honorarfrei abgedruckt werden.

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Kulturstiftung Sachsen und Ils Medientechnik.

Kulturszene – das Kulturmagazin

Pressematerial Home is Where the Heart is

Presseinformationen folgen in Kürze!

Home is Where the Heart is

Home is Where the Heart is
Filmspaziergang am 3. August 2011 ab 21.00 Uhr
Treffpunkt KAFIC, Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl-Tauchnitz-Straße 9, 04177 Leipzig
Der Eintritt ist frei.


Eine Expedition in fremde Wohnzimmer, in denen Filme gezeigt werden, die sich mit dem Heimatgefühl auseinandersetzen und erkunden, welche Rolle die Wohnung für dieses Gefühl spielt.

Heimat ist für viele Menschen zunächst mal der ein Ort, an dem sie sich zu Hause fühlen – nämlich in ihren eigenen vier Wänden. Flüchtlinge lassen in der Hoffnung auf ein besseres Leben nicht nur ihr Heimatland zurück, sondern auch ihre Wohnung, ihr Haus, ihren Rückzugsort.

Solange Menschen unterwegs sind und sich nicht häuslich nieder lassen können, kann sich nur schwer ein Gefühl von Heimat einstellen. Heimat braucht einen Raum, eine Tür, ein Bett.
Dieser Abend widmet sich dem Gefühl von Heimat und Zuhausesein.
In verschiedenen Privatwohnungen werden Kurzfilme zu diesem Thema gezeigt, die Zuschauer treten in private Räume und erleben, wie unterschiedlich diese Rückzugsorte beschaffen sein können. Auch für die Bewohner ändert sich der Blick auf die eigene Umgebung: Fremde erhalten Einblick in Lebenswelten, zu denen sie sonst keinen Zutritt hätten. So ist “Home is Where the Heart is” auch eine Stadterkundung mit künstlerischen Mitteln.