was ist film plus* // what is film plus*

Diese neue, bewusst transdisziplinär angelegte Filmreihe rückt die Begegnung mit dem Unbekannten, dem vermeintlich Fremden in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die Mechanismen des Umgangs mit „dem Fremden“ sind dabei nicht nur Thema, sondern auch Methode. Die monatlichen Veranstaltungen werden gemeinsam mit KünstlerInnen verschiedener Richtungen gestaltet. Dabei treffen Filme auf Musik, Literatur, Performance oder bildende Kunst. Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen erinnern sich daran, was es heißt, an einem unbekannten Ort anzukommen – ein kulturelles Laboratorium, in dem die Integration unterschiedlicher Kulturen und Disziplinen jedes Mal aufs Neue erprobt wird.

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This new series of films, consciously trans-disciplinary in its approach places its main focus on encounters with the unknown, with all things that appear alien to us. The mechanisms of dealing with „the alien“ provide not only the theme, but also one of the methods. The events, held on a monthly basis, will be carried out with the help of several artists from various fields. In this way, film is enhanced by music, literature, performance or the fine arts. People from various cultural backgrounds look back on what it means to arrive in an unfamiliar place – a cultural laboratory, where the integration of different cultures and disciplines is continually approached in a new way.

film plus* präsentiert: >black box<

Aktuelle Themen im Spiegel der Kunst

Ab September startet in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig mit >black box< ein neuartiges Veranstaltungsformat, das direkt auf aktuelle gesellschaftliche Themen Bezug nimmt, um gesellschaftliche Entwicklungen mithilfe von Filmen und anderen künstlerischen Formaten zu reflektieren.

Angesicht der permanenten medialen Reizüberflutung will die >black box< einen Reflexionsraum öffnen, in dem das Publikum unterschiedlichste Themen gemeinsam mit verschiedenen Gästen diskutieren kann. Eingeladen werden KünstlerInnen und ExpertenInnen, die sich in ihren Arbeiten mit dem fokussierten Thema auseinander gesetzt haben.

mehr Infos unter:

http://www.blackboxproject.de/


Das war film plus* 2011…

Die Veranstaltungsreihe film plus* war ein Pilotprojekt. Im Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses stand die Frage, wie man eine filmbasierte und gleichwohl transdisziplinär ausgerichtete Veranstaltungreihe konzipieren kann, in deren Verlauf dem Publikum in verschiedener Form die Möglichkeit zur Mitwirkung eröffnet wird.

Gemeinsam mit verschiedenen KünstlerInnen wurden neue, ungewöhnliche Formate zu entwickeln. In diesem kulturellen Labor wurden Ideen wie die des interkulturellen Gastmahls ( 1+1=3, in Zusammenarbeit mit dem französisch-deutschen Künstlerpaar Sylvie Boisseau und Frank Westermeyer) oder des thematischen Filmspaziergangs („Home is Where the Heart is“) entwickelt und erfolgreich durchgeführt.

Beim Filmspaziergang „Home is Where the Heart is“ im August 2011

Die verschiedenen Schritte über die Genregrenzen, die film plus* im Jahr 2011  unternommen hat, waren hoffentlich für alle Beteiligten anregend. film plus* bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich für die großartige Unterstützung durch alle Mitstreiter und Förderer der Reihe!

Momentan befindet sich film plus* in Klausur, plant aber bereits neue Veranstaltungen für das zweite Halbjahr 2012…

tbc…

„… und ich bin auch wirklich stolz darauf, was ich mitbekommen habe!“

Die Präsentation des Workshops: My Legacy // Mein Erbe // Mon héritage am Freitag, den 24.02.2012 in der Galerie für Zeitgenössische Kunst war sowohl fürs Publikum als auch für die jugendlichen KünstlerInnen ein spannender Moment.

In dem 5-tägigen Ferienworkshop hatten sich die TeilnehmerInnen mit dem auseinander gesetzt, was sie als „ihr Erbe“ ansehen, also das, was sie „mitbekommen haben“ – von ihren Eltern, ihrer Heimat, ihrer Umgebung.

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Das Ergebnis waren zwei Filme, zwei Filminstallationen, eine Installation im Raum und ein Soundtrack mit gestaltetem CD-Booklet, die von Freitag bis einschließlich Sonntag in der Galerie für Zeitgenössische Kunst ausgestellt wurden.

In einer feierlichen Vernissage wurden die KünstlerInnen und ihre Werke dem Publikum vorgestellt und erklärten den interessierten BesucherInnen anschließend gerne ihre Arbeiten.

Dieser Workshop wurde gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und wird in Kooperation mit der Galerie für Zeitgenössische Kunst und dem Referat für Migration und Integration durchgeführt.

Bergfest beim Workshop „My Legacy//Mein Erbe//Mon héritage“

Seit drei Tagen sind die TeilnehmerInnen des Jugendworkshops „My Legacy//Mein Erbe//Mon héritage“ dabei, ihr eigenes Erbe zu erkunden und sich verschiedene Werke unterschiedlichster Künstler gemeinsam anzuschauen, die allesamt mit und über dieses Thema arbeiten.

Nun geht es daran, die eigenen Ideen umzusetzen…

Wer Lust hat, sich die Ergebnisse anzuschauen, ist ganz herzlich eingeladen, das am Freitag, den 24.02.2012 um 16 Uhr zu tun.

Präsentation: „My Legacy//Mein Erbe//Mon héritage“, Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl-Tauchnitz-Str. 9-11

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Dieser Workshop wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und wird in Kooperation mit der Galerie für Zeitgenössische Kunst und dem Referat für Migration und Integration durchgeführt.

Filmworkshop: My Legacy//Mein Erbe//Mon héritage (20.-24.02.2012)

Was hast Du von Deinen Eltern geerbt?

Die blauen Augen?  Den besonderen Humor?   Die Liebe zur Musik? Oder die Angst, nie anzukommen?

Ein Workshop über unterschiedliche Erfahrungen und Wege, mit Ihnen (künstlerisch) umzugehen.

Jeder von uns trägt ein Erbe mit sich, das uns durch unsere Familie, die Orte unserer Kindheit und die Erfahrungen, die wir gemacht haben mitgegeben wurde. Unser Erbe kann uns viele Türen öffnen, aber es kann auch schwer zu tragen sein, sperrig und manchmal sogar fremd.

Manchmal macht es unser Erbe im Gepäck uns schwer, im Hier und Jetzt anzukommen, sich einzubringen und „heimisch“ zu werden.

In diesem Workshop habt ihr die Möglichkeit, Euch dem zu nähern, was ihr selbst als euer „Erbe“ anseht. Wir werden die Arbeiten verschiedener KünstlerInnen kennen lernen, die sich mit ihrem eigenen Erbe beschäftigen. In einem zweiten Schritt habt ihr dann selbst die Möglichkeit, einen eigenen Film über „Euer Erbe“ zu machen.

In den Winterferien (20.-24.02.2011, 10-15 Uhr)

15 EUR Teilnahmegebühr, frei mit Leipzig Pass

für Jugendliche ab 12 Jahren

Wo: GfZK for You, Karl-Tauchnitz-Str. 9-11, D-04107 Leipzig

Anmeldung und Infos: filmplusleipzig@googlemail.com

Dieser Workshop wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und wird in Kooperation mit der Galerie für Zeitgenössische Kunst und dem Referat für Migration und Integration durchgeführt.

Fazit: Jeanne d’Arc Masriya

Bei klirrend kalten Temperaturen enführte Iman Kamel die ZuschauerInnen mit ihrem Film „Beit Sha’ar / Nomads Home“ in die Weiten der Wüste Sinai und diskutierte danach mit dem Publikum über die Frage, wo die ägyptischen Frauen heute, ein Jahr nach dem Rücktritt des alten Regimes Mubarak stehen.

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Sie stellte ihr neues Projekt „Jeanne d’Arc Mariya / Die ägyptische Jeanne d’Arc“ vor, für das sie Interviews mit vielen Aktivistinnen führt, in deren Mittelpunkt weniger die Zeit der Revolution steht, sondern die Frage nach ihren Wünschen und Visionen für die Zukunft.

Wer sich noch weiter mit dem Thema „Frauen in Ägypten“ beschäftigen möchte, kann das unter anderem in diesem interessanten Dossier der ZEIT tun.

 

Jeanne d’Arc auf dem Tahrirplatz – 11.02., 19 Uhr GfzK (Cafe KAFIC)

Vorführung: “Beit Sha’ar/ Nomad’s Home” Regie: Iman Kamel (2010), Ägypten, Deutschland, 61 min.

 Im Anschluss an die Vorführung laden wir zu einem Gespräch mit Iman Kamel ein.

Am 11.02.2012 jährt sich der Rücktritt des ägyptischen Despoten Hosni Mubarak. An diesem Tag haben die RevolutionärInnen vom Tahrirplatz Geschichte geschrieben. Mit dem Sturz des Regimes inspirierten sie Menschen auf aller Welt. Gerade die Tatsache, dass im Arabischen Frühling entgegen aller Wahrscheinlichkeit Muslime und Christen, Frauen und Männer, Arbeiter und Intellektuelle gemeinsam auf die Strasse gingen, motivierte viele Nachahmer. Kurz darauf begannen auch in Madrid, New York und Berlin Demonstrationen für eine andere Gesellschaft.

Frauen spielen eine wichtige Rolle im Arabischen Frühling. Ohne die weiblichen Aktivistinnen mit und ohne Kopftuch wären die Revolutionen in Ägypten, Tunesien und Syrien undenkbar. Diese Frauen waren bereit, mit aller Kraft für die Freiheit zu kämpfen. Die Filmemacherin Iman Kamel (Kairo/Berlin) sieht in ihnen legitime Nachfolgerinnen der legendären Jeanne d’Arc.

Heute, ein Jahr danach, werden die politischen Frühlingsgefühle von massiver Frustration überschattet. Es häufen sich die Anzeichen, dass Frauen ganz gezielt wieder aus dem politischen Diskurs verdrängt werden sollen. Der Tahrirplatz ist von einem Ort der gelebten Freiheit und Utopie wieder zu einem Platz geworden, auf dem Frauen Angst um ihre persönliche Integrität haben.

Iman Kamel hat in ihrem mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm „Beit Sha’ar/ Nomad’s Home“ eine starke Frau in den Mittelpunkt gestellt, die innerhalb der patriarchalen ägyptischen Gesellschaft ihren eigenen Weg geht. Die Beduinin Selema lebt im Sinai, an der Grenze zu Israel. Selema ist eine starke, ganz und gar unabhängige Frau, die es geschafft hat, in dieser unwirtlichen, stark militarisierten Gegend aus den starren Traditionen auszubrechen. Iman Kamels Film ermöglicht einen Einblick in das Leben dieser außergewöhnlichen Frau und die (vor-revolutionäre) ägyptische Gesellschaft und ist gleichzeitig subtile Studie zur Beschaffenheit der Freiheit. Selemas Weg und ihre Definition von Freiheit ist nur eine von vielen Möglichkeiten. Im arabischen Frühling wurde aus vielen individuellen Antworten für eine begrenzte Zeit ein machtvoller Chor, der weit über die Ländergrenzen zu vernehmen war.

Mehr Informationen zu „Beit Sha’ar/ Nomad’s Home“ finden sich auf der Webseite www.nomadshome.net

Momentan arbeitet Iman Kamel für ihr neues Projekt „Jeanne d’Arc Masriya” (“Die ägyptische Jeanne d’Arc”) mit verschiedenen ägyptischen Aktivistinnen zusammen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Frauen selbst und die Frage, wie es gelingen kann, die ganz bewusste Verknüpfung des Privaten mit dem Politischen gerade in Zeiten der Repression nicht aufzugeben.

“We are not only changing the regime.

We are changing ourselves.

We are discovering ourselves anew!”

Nada (Activist in Tahrirsquare)

Leipzig, 11-FEB-12, Galerie für Zeitgenössische Kunst

Karl-Tauchnitz-Straße 9-11, D-04107 Leipzig

Beginn 19:00 Uhr, Eintritt: 3,50 EUR

mit Iman Kamel, Moderation Luc-Carolin Ziemann

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Fazit „Ich sehe was, was Du nicht siehst“

Wir ahnten schon, dass der experimentelle Dokumentarfilm „Forst“ für Kontroversen sorgen würde und so war es dann auch.

Die ca. 50 Zuschauer diskutierten nach der Vorführung angeregt mit Ascan Breuer (Regisseur Forst) und Luc-Carolin Ziemann (Kuratorin film plus*).

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Am Ende des Abends war deutlich geworden, dass „Forst“ das von Ascan Breuer formulierte Ziel, die Zuschauer zu bewegen und in ihnen die Saat des Zweifels zu pflanzen, um sie anzuregen, sich näher sowohl mit der Form als auch mit der Thematik des Films zu beschäftigen, erreicht hat. Die angewendete Methode, einen Film ganz aus der Sicht der Mitglieder von „The Voice“, einer Interessensvertretung  von Flüchtlingen zu machen und sich dabei weit vom klassischen Authentizitätsdogma des Dokumentarfilms zu entfernen, wurde ausführlich und kontrovers diskutiert.

Eine Zuschauerin fasste ihren Eindruck des Films in etwa so zusammen:
„Ich weiß gar nicht, ob ich wirklich den gleichen Film gesehen habe wie die anderen in diesem Raum. Ich bezweifle eigentlich auch grundsätzlich, dass das überhaupt möglich ist. Denn jeder Zuschauer sieht jeden Film mit einem ganz speziellen Set von Erwartungen und unterschiedlichem Vorwissen. Der Film entsteht im Kopf. In Kopf jedes einzelnen Zuschauers. Ich habe heute abend keinen Film über die Probleme von Flüchtlingen in Deutschland gesehen, sondern einen Film über mich, meine Situation, mein Leben. Diese Angst, diese Klaustrophobie und diese Wut, das ist nichts Fremdes für mich, sondern mir ganz nahe, denn es ist meine eigene Wut.“

„Forst“ Film und Diskussion am 18.01.2012, 19 Uhr GfzK

Seit Mitte der 90er Jahre wurden die Möglichkeiten, legal nach Europa einzureisen stark eingeschränkt. Trotzdem kommen Jahr für Jahr viele tausend Menschen nach Europa. Sie überwinden die Grenzen mit Hilfe von Schleppern und Menschenschmugglern, unter menschenunwürdigen, oft lebensgefährlichen Umständen.

Einmal in Europa angekommen, leben viele von Ihnen im Untergrund, aus Angst vor der Abschiebung. Trotz ihrer Unsichtbarkeit sind diese Menschen Teil der Gesellschaft, sie arbeiten hier, bekommen Kinder, leben ihr Leben – und machen Deutschland zu dem, was es ist.

Forst“ von Ascan Breuer, Ursula Hansbauer, Wolfgang Konrad, Österreich 2005, 50 min

von Ascan Breuer, Ursula Hansbauer, Wolfgang Konrad, Österreich 2005, 50 min

Filmstill „Forst“

Forst verstört und lässt tausend Fragen offen. Forst ist ein kein klassischer Dokumentarfilm und in diesem Sinne utopisch: Er dokumentiert einen Kampf an einer verhärteten Front, den Kampf um die Wirklichkeit. Der Blick der Erzähler steht jenem der Zuschauer provozierend, anmaßend und angriffslustig gegenüber…

„[Forst] verweigert sich […] radikal dominanten dokumentarischen Wahrheitspolitiken, die das öffentliche Bild von Migration beherrschen. Das Video lässt sich nicht auf die ambivalente Umdeutung besetzter Metaphern ein, sondern öffnet einen Zugang zur universalen Gültigkeit der Erfahrung von Flüchtlingen…“ (Hito Steyerl)

Mehr Informationen zum Film: http://www.manoafreeunivertity.org/forst/

Im Anschluss an die Vorführung findet eine Diskussion mit dem Filmemacher Ascan Breuer statt.

Der Film entstand in Zusammenarbeit mit „The Voice“ Refugee Forum Jena. Die von Flüchtlingen gegründete Interessensvertretung ruft für den 18.01.2012 zu einer Kundgebung und Demonstration auf, um gegen die massive polizeiliche Brutalität auf der Oury-Jalloh-Gedenkdemo in Dessau am 7.1. 2012 zu protestieren.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

 

Die Veranstaltungsreihe „film plus*“ wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Leipzig, 18-JAN-12, Galerie für Zeitgenössische Kunst

Karl-Tauchnitz-Straße 9-11, D-04107 Leipzig

Beginn 19:00 Uhr, Eintritt: 3,50 EUR

mit Ascan Breuer, Moderation Luc-Carolin Ziemann

Was passiert, wenn wir 1 und 1 addieren? Das Fazit

Bis spät in die Nacht wurde beim Gastmahl am 29. November in der Galerie für Zeitgenössische Kunst diskutiert, geschlemmt, gesungen, performt, gelesen und erzählt.

Wie konstruiert sich Identität? Welche Rolle spielt dabei das Fremde und Unbekannte?
Wann sind die Vorraussetzungen gegeben, dass 1 + 1 = 3 ergibt?

Zu der Frage, unter welchen Umständen aus der Begegnung zweier Personen, Gegenstände oder Praxen ein Mehrwert erwächst und welche Vorraussetzungen es dafür braucht, damit die fragile Formel 1 + 1 = 3 aufgeht, hatten alle Gäste einen Beitrag mitgebracht.

Das französisch-deutsche Künstlerpaar Sylvie Boisseau und Frank Westermeyer servierte den Gästen in der Galerie für Zeitgenössische Kunst ein Dinner, das ebenfalls um diese rein rechnerisch unmögliche Gleichung kreiste.

Am Ende eines langen, informationsreichen, manchmal kontroversen aber immer spannenden Abends waren sich die 15 TeilnehmerInnen einig, dass sie eine Menge Denkanstöße mit nach Hause nehmen, die noch lange nachwirken werden.

Für weitere Bilder vom Abend:

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